Podiumsplatz – Weseler Triathlon

Vor zwei Jahren startete ich mein Experiment Triathlon in meiner Geburtsstadt Wesel und sammelte die erste Freiwasser-Erfahrungen, auf dem Rennrad über den Rheindeich und beim Laufen um den Auesee.

Das Wiedersehen machte großen Spass!

Beim Schwimmen fühlte ich mich dieses Jahr mutiger und startete nicht am ganz rechten Rand des Starterfeldes, sondern mittendrin und in vordester Reihe. Das Behaupten in einem Pulk von adrenalingeladenen Athleten ist gar nicht so einfach und so bekam ich einige Schläge und Tritte ab, die mich doch ganz schön aus dem Rhythmus brachten. Nach den ersten hundert Metern entzerrte sich das Schwimmerfeld und ich steuerte die erste Wendeboje an. Das Schwimmen kam mir wieder einmal richtig lang vor. Was natürlich zum einen an der immer noch überschaubar guten Schwimmzeit liegt und zum anderen daran, dass der Kopf noch nicht alles automatisiert hat wie bei einem Schwimmer von Kindesbeinen an. Im Vergleich zu meinem ersten Start habe ich meine Schwimmzeit dieses Mal um knapp sieben Minuten verbessert (in der Urkunde ist die Zeit des ersten Wechsel mit hinzuaddiert).

Auf dem Rad fehlte mir ein wenig die Power in den Beinen. Nur knapp konnte ich meine erste Strafe wegen Windschattenfahrens vermeiden. Das Problem für mich war, dass eine Teilnehmerin sich kontinuierlich vor mich setzte, dann aber die Geschwindigkeit sehr variierte. Da ich mich an meinen Wattwerten orientierte, kann ich sagen, dass ich immer die gleiche Wattzahl gefahren bin. Dies führte jedoch dazu, dass ich immer wieder auffuhr, aber auch nicht wirklich vorbeikam, ohne eine größere Kraftanstrengung vorzunehmen. Zum Glück hatten die Schiedsrichter nochmal ein Auge zugedrückt. Es war definitiv nicht meine Absicht, Windschatten auszunutzen, die Rennsituation ergab einfach von Zeit zu Zeit ein zu starkes Auffahren. Sicherlich keine Entschuldigung und ich werde bei meinem nächsten Wettkampf stärker drauf achten.

Der zweite Wechsel war perfekt und dürfte knapp unter einer Minute gedauert haben. Ab in die Rennschlappen und auf den finalen zehn Kilometern konnte ich noch einige Plätze gut machen. Die Zielzeit war fantastisch. Das tollste an diesem Tag war jedoch meine schwach besetzte Altersklasse. So kam ich sehr überrascht zu meinem ersten Podium im Triathlon und freute mich riesig:

 

Die Urkunde mit dem Rennverlauf in nackten Zahlen:

 

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