Viel zu nass – Martinslauf am Unterbacher See

Da hat der Wettergott beim Martinslauf nicht mitgespielt. Im August bei bestem Sonnenschein und herrlichen Temperaturen kraulte ich noch beim U-See Schwimmen durch die Wellen. Heute öffnete der Himmel seine Pforten und es regnete durchgehend. Das wäre vielleicht für sich genommen noch nicht allzu schlimm; doch entgegen meiner Erwartung war die Laufstrecke größtenteils nicht asphaltiert, sondern sandig, matschig und mit doch recht vielen Schlaglöchern. Das Laufen war wirklich schwierig. Ständig wurde der Rhythmus unterbrochen und nach der ersten großen Pfütze waren auch die Socken komplett durchnässt. Die Wege waren recht eng, sodass auch das Überholen wirklich Körner kostete.

Das Pacing war ein auf und ab, denn jeder Kilometer fühlte sich anders an. Am Anfang und in der Mitte ging es noch ganz gut, alle anderen Kilometer waren ein zäher Kampf gegen den inneren Schweinehund. Was könnte ich bei diesem Wetter nicht anderes Schönes unternehmen? Vielleicht eine kleine Radeinheit auf der Rolle im warmen Wohnzimmer? So in etwa kreisten die Gedanken in meinem Kopf.

Egal, abhaken!

Denn ich habe mir direkt den nächsten Lauf rausgesucht. In wenigen Tagen möchte ich beim Blumensaatlauf in Essen noch einmal angreifen!

 

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